Kunst und Lehre sind bei Christine Biehler eng verquickt. Ihrer Lehre liegt eine künstlerische Haltung zugrunde, die Arbeitstechniken und -prinzipien aus ihrer Tätigkeit als Bildhauerin ableitet und in der pädagogischen Arbeit wirksam werden lässt.

Unter den leitenden Begriffen Prozessorientierung, Performativität und Kontextbezug hat sie in den vergangenen 20 Jahren einen sehr eigenen Kunstvermittlungsansatz entwickelt und in vielen Situationen mit den unterschiedlichsten Gruppen erprobt.

Neben der Arbeit mit Studierenden aus der Freien Kunst, der Kunstpädagogik, der Germanistik, der Sozialen Arbeit und der Kulturwissenschaft in Seminaren (Lehraufträge u.a. in Frankfurt, Berlin, Siegen, Mainz) und vielfältigen Workshops, hat sie Kinder, PfarrerInnen, Kindergärtnerinnen und LehrerInnen unterrichtet.

Bis Ende 2009 war sie Professorin für Theorie und Praxis der künstlerischen Gestaltung von Raum am Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft an der Universität Hildesheim und leitete und entwickelte das Fachgebiet Raum mit den Schwerpunkten Installation, Ausstellung und Performance. Davor arbeitete sie als Vertretungsprofessorin an der Kunsthochschule Kassel und der Universität Dortmund.

Inhaltliche Schwerpunkte der Lehre und der begleitenden Forschung sind: Arbeit in und mit Räumen (zeitgenössische Bildhauerei und Diskurse zu räumlichen Phänomenen, Raumbegriff, Kunst im öffentlichen Raum, Intervention, Bild im Raum - Raum als Bild, Institutionskritik), Skulptur und Zeit, Performance Art und handlungsorientierte, ortsspezifische Kunstvermittlung.

 

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