2003. Videoobjekte für Pflanzen. Flachbildmonitore in Holzkästchen, Videoloop, DVD-Player, Sound

 

Kleine Flachbildmonitore in braunen Holzkästchen werden an Stangen in Blumentöpfe und zwischen Kübelpflanzen platziert. Auf den Bildflächen sind farbintensive Sequenzen von  Affenpuppenzu sehen, die begleitet von krächzenden, singenden und schnurrende Tönen hüpfen und sich unheimlich wiegen.

2003. Videoobjekte für Pflanzen. Flachbildmonitore in Holzkästchen, Videoloop, DVD-Player, Sound

 

Kleine Flachbildmonitore sind in edle Holzkästchen gefasst, von denen mittig eine hölzerne Haltestange ausgeht. Die Oberfläche dieser dicken Rahmen ist wie ein Stück Mobiliar für einen Innenraum poliert und dunkelbraun gebeizt.
Die Objekte werden in Blumentöpfe und zwischen Kübelpflanzen platziert, indem die Stangen wie neue Stämme vor und hinter die Blätter in die Erde gesteckt werden. Dort tönen dann aus den Kästchen ab und an krächzende, singende und schnurrende Töne.

Auf den Bildflächen sind farbintensive Sequenzen von sich bewegenden Gestalten zu sehen. Die Szenen sind entnommen aus einem altem Tarzanfilm. Diese Mensch/Tier-Gestalten sind Affenpuppen, die nun grell eingefärbt und durch den Schnitt in monotonem Rhythmus animiert, hüpfen, sich wiegen und schreien - künstlichen Affen im eingetopften Urwald.

“Der Mann”, der hüpfende Gorilla, und “die Frau”, die ein Kind auf ihren Armen schaukelt, sind Vertriebene, deren gleichförmige ruckelnde Gesten eine beklemmende, unheimliche Wirkung im “häuslichen Grün” entfalten.